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Lumbrein

Es ist eines der Dörfer im Val Lumnezia, welches sich dank einer sehr vorsichtigen Öffnung für den Tourismus einen grossen Teil seiner Urtümlichkeit erhalten konnte. Das ganze Tal muss sich wegen der fehlenden Arbeitsplätze permanent mit dem Problem der Abwanderung ihrer Jungen befassen, weshalb man unter anderem auch Tourismus-Angebote einrichtete. Das funktioniert aber nicht ohne eine gute Infrastruktur. Die zu unterhalten ist teuer, insbesondere auch die Instandhaltung der Verkehrswege. Natürlich wird ein grosser Teil dieser Kosten vom Kanton übernommen, doch den einzelnen Gemeinden belasteten die verbleibenden Ausgaben das Budget ganz gehörig, denn die Besiedlungen liegen zerstreut und deshalb ist das Wegnetz sehr ausgedehn. Mit dem Zusammenschluss der Gemeinden im Val Lumnezia zur neuen Gesamtgemeinde Lumnezia im Jahre 2013 sind neue Voraussetzungen geschaffen worden, welche die Kräfte bündeln und die Verwaltungkosten senken sollen.
Zur Gemeinde Lumnezia gehört nun ausser Vrin, Lumbrein, Vignogn, Degen, Vella, Morissen und Cumbel auf der linken Talseite auch Suraua rechts vom Glenner. Diese Gemeinde entstand auch erst im Jahre 2002 aus den Gemeinden Camuns, Tersnaus und Uors mit seinem Ortsteil Surcasti. Lumnezia ist eine romanische Gemeinde mit gut 2100 Einwohnern und einer Fläche von 16'543 Hektaren. Vom Talportal Porclas unterhalb Cumbel erstreckt sie sich bis zur Greina-Hochebene an der Tessinergrenze. Zm Vergleich: Zürich hat eine Ausdehnung von 9188 ha und zählt rund 396'000 Einwohner.

 
Exakt geschichtet Kapelle S. Rochus Obere Burg Schön renoviertes Haus Hotel Pèz Regina
Piz Terri Kapelle in Silgin Kapelle in Surin Sehenswertes Haus Schulhaus

Lumbrein, Pala da Tgiern

Oberhalb des Baumagazins

Herbstlich eingrahmte Kirche

Pèz Regina im Hintergrund

Dorfkirche S. Martin

top

untere Burg

Heikler Durchgang

Bushaltestelle

Hauptstrasse

Kapelle Nussadunna

Unterer Dorfteil

Val Lumnezia

Pfarrhaus

Modernes Wohnhaus